Kennen Sie Ihr Betriebsunterbrechungsrisiko?

Versicherungen schützen im Schadenfall, doch noch wichtiger ist es, im Vorwege mögliche Risiken zu erkennen und zu vermeiden.

Hamburg, 03.12.2019 – Der Weg, den ein Produkt von der Herstellung bis zum Endverbraucher zurücklegt, ist lang. Dabei werden die Arbeitsschritte in der Produktion zunehmend kleinteiliger und die Lieferketten immer komplexer. Zulieferer und Abnehmer sind zudem immer stärker miteinander vernetzt. Fallen ein Hauptlieferant, eine Engpassmaschine oder ein entscheidender Abnehmer aus, kann das schwerwiegende Folgen haben, deren Umfang oft unabsehbar ist.

Mehr Transparenz durch Risikoanalyse der Wertschöpfungskette

Anhand einer Analyse der Betriebsunterbrechungsrisiken werden Schwachstellen in der Prozess- und Wertschöpfungskette sichtbar. "Unternehmen dürfen sich nicht ausschließlich auf die Abdeckung eines Schadens durch die Versicherung verlassen", rät Risikoberater Christian Els, "denn eine Unterbrechung der Produktion - unter Umständen für mehrere Monate - kann zu erheblichen Marktverlusten führen. Daher sollte das Ziel immer sein, den Ernstfall zu vermeiden, indem Risiken im Vorwege transparent werden.

Die drei Schritte der Betriebsunterbrechungs-Analyse

Die Betriebsunterbrechungs-Analyse des GGW-Tochterunternehmens SMR betrachtet die Wertschöpfungsketten des Unternehmens. Dabei schließt sie auch die Analyse der finanziellen Auswirkungen sowie die Erarbeitung zielgerichteter Maßnahmenpläne mit ein.

Schritt 1 - Bestandsaufnahme:

  • Analyse der Kernprozesse des Unternehmens unter Berücksichtigung der umsatzstärksten Produkte
  • Analyse des Versicherungskonzeptes (Betriebsunterbrechung)
  • Schaffung von Risikotransparenz in der Wertschöpfungskette und bei den Hauptlieferanten
  • Risikorating

Schritt 2 - finanzielle Bewertung:

  • Festlegung von Tragweite und Eintrittswahrscheinlichkeit möglicher Schäden
  • Evaluierung möglicher Schadenhöhen und Unterbrechungszeiträume
  • Aufzeigen möglicher Deckungsbeitragsverluste aus Betriebsstillstand

Schritt 3 - Maßnahmen:

  • Entwicklung und Priorisierung von Maßnahmen zur Risikominimierung und Reduzierung von Schäden
  • Festlegung von Verantwortlichkeiten
  • Terminplanung und -überwachung
  • Abstimmung des Betriebsunterbrechungs-Versicherungskonzeptes mit den Analyseergebnissen

Sie möchten mehr erfahren? Sprechen Sie uns an:

Christian Els
Geschäftsführer SMR GmbH

Telefon: +49 40 328101-4086
E-Mail: c.els(at)smr-gmbh.de

Über die GGW Gruppe

Die Gossler, Gobert & Wolters Gruppe (GGW Gruppe) ist einer der großen unabhängigen und inhabergeführten Industrieversicherungsmakler in Deutschland. Als Experte für integriertes Risiko- und Versicherungsmanagement betreuen die rund 290 Mitarbeiter der GGW Gruppe mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handel, Gewerbe sowie den rechts- und wirtschaftsberatenden Berufen. Deutschlandweit ist das Beratungshaus an neun Standorten vertreten und berät in Zusammenarbeit mit internationalen Netzwerken Kunden in über 60 Ländern.

Autor: Anika Wist
Veröffentlicht: 03.12.2019
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